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Diabetiker und Ihre Füße.
Warum ist es so wichtig als Diabetiker besonders auf die Füße zu achten?
Eine der zahlreichen Folgeerkrankungden beim Diabetiker ist der "diabetische Fuss"
Dieser entsteht durch die Verminderung der Durchblutung in den kleinsten und kleinen Blutgefäßen (Mikro- und Makroangiopathie). Dies nennt der Arzt dann PAVK - PeriphäreArterielleVerschlussKrankheit.
Zu erkennen ist dies an den kalten, oft bläulich verfärbten Füßen.
Auch leidet die Nervenleitfähigkeit in den herzfernen Gebieten. So entsteht zum Beispiel eine strümpfförmige Unempfindlichkeit beginnend an den Zehen - sich nach oben hin ausbreitend.
Das Leiden der Nerven kann sich aber auch als Missempfindung wie Kribbeln oder Brennen zeigen.
Es ist auch nicht zwingend, dass alle Nervenarten auf einmal zerstört werden. So ist oft nur der Schmerz oder die Motorik (Bewegung) gestört.
Was ist jetzt für Sie als Diabetiker wichtig?
Achten Sie immer darauf, dass Sie sich in eine Podologiepraxis zur Fußbehandlung begeben. Nur dort kann man sicher sein, dass man kompetent behandelt wird. Nur der Podologe verfügt über die Ausbildung von 3000 Stunden Schule und Praktikum, während alle anderen Fußpflegen nur einen freiwilligen Lehrgang besucht haben. Dieser ist jedoch nicht Pflicht. Dies ist auch der Grund, warum inzwischen nur noch die zugelassenen Podologen berechtigt sind am Diabetiker oder anderen Risikopatienten zu arbeiten. Dazu gehören auch Rheumatiker, Bluter und viele Andere.
Übrigens kann der Arzt bei vorliegen eines diabetischen Fußes die Fußpflege zu Lasten der Krankenkassen verordnen. Fragen Sie doch einfach mal nach. Dazu lesen Sie hier Weiteres.