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Diabetiker und die Fußpflege - Praxis für Podologie in Bamberg

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Diabetiker und die Fußpflege

Podologie

Diabetiker und Ihre Füße.

Warum ist es so wichtig als Diabetiker besonders auf die Füße zu achten?
Eine der zahlreichen Folgeerkrankungden beim Diabetiker ist der "diabetische Fuss"
Dieser entsteht durch die Verminderung der Durchblutung in den kleinsten und kleinen Blutgefäßen (Mikro- und Makroangiopathie). Dies nennt der Arzt dann PAVK - PeriphäreArterielleVerschlussKrankheit.
Zu erkennen ist dies an den kalten, oft bläulich verfärbten Füßen.
Auch leidet die Nervenleitfähigkeit in den herzfernen Gebieten. So entsteht zum Beispiel eine strümpfförmige Unempfindlichkeit beginnend an den Zehen - sich nach oben hin ausbreitend.
Das Leiden der Nerven kann sich aber auch als Missempfindung wie Kribbeln oder Brennen zeigen.
Es ist auch nicht zwingend, dass alle Nervenarten auf einmal zerstört werden. So ist oft nur der Schmerz oder die Motorik (Bewegung) gestört.

Was ist jetzt für Sie als Diabetiker wichtig?

  • Seinen Sich sich immer bewusst, dass Ihre Füße besonders gefährdet sind.

  • Schauen Sie sich täglich die Füße an und überprüfen Sie, dass keine Verletzungen oder Druckstellen vorhanden sind. Spiegel sind hier hilfreich.

  • Tragen Sie Schuhe, die zu den Füßen passen - weit und lang genug. Wenn sich die Füße den Schuhen anpassen sollen, ist mit Spätfolgen zu rechnen.

  • Bevor Sie in die Schuhe steigen kontrollieren Sie diese auf Fremdkörper und Defekte.

  • Tragen Sie Strümpfe, die keine engen Bündchen, auftragenden Nähte oder ein grobes Maschenbild haben. Für Diabetiker gibt es speziell hergestellte Strümpfe.

  • Besonders wichtig ist auch ein regelmäßiges Fußbad. Das Wasser darf nicht zu heiß sein und das Bad nicht länger als 5 Min. dauern. Das ist damit begründet, dass bei einem Diabetiker die Haut nicht mehr so stabil ist und es schneller zu austrocken und damit zu Schäden kommen kann, Aufgrund mangelndes Wärmegefühls sollte die Temperatur auch immer mit einem Thermometer überprüft werden.

  • Nach dem Fußbad müssen die Füße gründlich abgetrocknet werden. Der Zehenzwischenraum darf dabei nicht vergessen werden. Bleibt hier Feuchtigkeit zurück, besteht die Gefahr sich schnell mit einem Fußpilz zu infizieren.

  • Zu guter Letzt ist das richtige Eincremen noch ein wichtiger Punkt. Dazu bedarf es in der Regel einer Beratung durch den Podologen, da jeder eine andere Problematik zu beachten hat. In einer Podologiepraxis werden die entsprechenden Mittel angeboten. Hier finden Sie weitere Erklärungen.


Achten Sie immer darauf, dass Sie sich in eine Podologiepraxis zur Fußbehandlung begeben. Nur dort kann man sicher sein, dass man kompetent behandelt wird. Nur der Podologe verfügt über die Ausbildung von 3000 Stunden Schule und Praktikum, während alle anderen Fußpflegen nur einen freiwilligen Lehrgang besucht haben. Dieser ist jedoch nicht Pflicht. Dies ist auch der Grund, warum inzwischen nur noch die zugelassenen Podologen berechtigt sind am Diabetiker oder anderen Risikopatienten zu arbeiten. Dazu gehören auch Rheumatiker, Bluter und viele Andere.

Übrigens kann der Arzt bei vorliegen eines diabetischen Fußes die Fußpflege zu Lasten der Krankenkassen verordnen. Fragen Sie doch einfach mal nach.

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