Podologie und Fußpflege in Bad Berneck und Umgebung


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der eingewachsene Zehnagel

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Podologie - Warum Spangenversorgung?

Man kann sich schon denken, dass so ein Nagel schnell
einwächst und starke Entzündungen und Schmerzen hervorrufen kann.

Das kann dann vom Podologen ohne große Beschwerden behoben werden.

Dazu fertigt der Podologe eine so genannte Ross-Fraser Spange an. Diese wird individuell für jeden nach einem Abdruck des betroffenen Nagels gefertigt. Das fordert vom Behandler große Aufmerksamkeit und vom Patienten Geduld.

Die Behandlung eines eingerollten Nagels kann 1 Jahr und mehr beanspruchen.

In einzelnen Fällen übernimmt die Krankenkasse Teile der Behandlungskosten. Dies muss dann im Einzelfall beantragt werden.


Nach dem Abdruck wird ein Modell des Nagels gefertigt

Der danach gebogene Federstahldraht wird an den Enden flachgeklopft und von allen scharfen Kanten befreit

Die fertige Spange muss genau wie auf dem Modell auch auf dem Nagel passen, dort wird sie fixiert und regelmäßig neu versetzt.

Hier eine Sendung aus dem BR vom 15.11.2011


http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/fussnagel100.html




Es gibt bei akuten Entzündungen auch die Möglichkeit mit einer 3-teiligen Spange eine schnelle Entlastungund Schmerzminderung zu erreichen. Wir arbeiten mit dem System vom
VHO-Osthold.

In leichten Fällen, nicht stark gekrümmten Nägeln - z.B. nach Ausplatzen einer Ecke reicht es oft für wenige Wochen eine Klebspange zu setzen dazu stehen uns verschiedene Systeme zur Verfügung.
BS-Spange
Podofix
Combiped

Welche Spangenart wann zum Einsatz kommt ist sehr individuell zu entscheiden. So kann es sein, dass es erst zu einer Akutversorgung mit einer Combiped und im Anschluss noch reguliertend mit der Ross Fraser Spange gearbeitet wird. Oder auch nach einer Regulierung mit einer Ross Fraser Spange kann es noch nötig sein eine Klebspange zu tragen, um das Ergebnis zu festigen.

In einzelnen Fällen beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Sprechen Sie mich an, wenn Sie ständig Probleme mit eingewachsenen Nägeln haben.

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen auch die Möglichkeit sich durch eine Operation helfen zu lassen. Dies geschieht durch eine sogenannte Emmert-Plastik.
Dazu wird nach Betäubung der Zehe der Nagel von der Zehenkuppe bis ca. 1-1,5 cm hinter dem Nagel mit einem Skalpell eingeschnitten. Der Teil, der sich seitlich von diesem Schnitt befindet wird aufgeklappt und mit einem scharfen Löffel wird Nagel und die sogenannte Matrix (der nagelproduzierende Bereich) ausgekratzt. Dann wird der Wundbereich gespült und vernäht. Nach 10-12 Tagen werden die Nähte entfernt. Die so entstandene Wunde darf über den Zeitraum nicht belastet werden. Wundschmerz ist zu erwarten. Als Komplikation kommt es oft zu Rezidiven (wieder auftreten der Beschwerden) oder auch einzelnen Spornen im Bereich der Narben, da es oft nicht gelingt den gesamten nagelproduzierenden Bereich zu entfernen.

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