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der eingewachsene Zehnagel - Praxis für Podologie in Bamberg

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der eingewachsene Zehnagel

Podologie



Stellen Sie Fragen auf Facebook zum Thema eingewachsener Zehnagel oder Spangenversorgung.

Selbstverständlich stehen wir auch in den Praxen für Ihre Fragen zur Verfügung.



Was kann ich tun, wenn es weh tut?
Der eingewachsene Nagel als Notfall

Wenn der erste Schmerz auftaucht, kann mit Soforthilfe Schlimmeres verhindert werden.
Diese Soforthilfe bedeutet:
Sich sofort um einen Termin beim Podologen kümmern. Der Podologe kann dann mit Tamponaden und / oder Nagelspangen schmerzarm helfen.
Bis dieser Termin zustande kommt:
Keinen Druck von außen, keine engen Schuhe tragen. Abstand zum Nachbarzeh herstellen, indem dort mit einem kleinen Schaumstoff oder Zellstoffpolster der Zehenzwischenraum „erweitert“ wird.
Auf keinen Fall selber mit Scheren, Messern oder Feilen in den Ecken manipulieren.
Keine fetten Salben einbringen. Keine farbigen, jodhaltigen Salben. Desinfizierende Wundgele sind empfehlenswert.

Keine Seifenbäder machen. Wird oft empfohlen. Ist aber überholt. Man weiß inzwischen, dass durch die aufquellende Haut Bakterien leichter eindringen und somit Entzündungen erst entstehen.
Luft dranlassen. Wenn möglich in offenen Schuhen ohne Strümpfe gehen.
Immer Bedenken: Da ist eine Ursache, die muss weg. Kein eingewachsener Nagel verschwindet von allein und auch nicht mit Salben, Bädern oder Pflaster.
Also den Besuch beim Podologen nicht auf die lange Bank schieben.       

Gute Besserung



Sichtbar ist der Nagelsporn, um den herum sich die Zehe entzündet. Einhergehend mit “wildem Fleisch” und Schmerzen. Soweit sollte es nicht kommen.


Podologie - Warum Spangenversorgung?

Man kann sich schon denken, dass so ein Nagel schnell
einwächst und starke Entzündungen und Schmerzen hervorrufen kann.

Zwischen diesen beiden Bildern liegt genau 1 Jahr.

















Das kann dann vom Podologen ohne große Beschwerden behoben werden.

Dazu fertigt der Podologe eine so genannte Ross-Fraser Spange an. Diese wird individuell für jeden nach einem Abdruck des betroffenen Nagels gefertigt. Das fordert vom Behandler große Aufmerksamkeit und vom Patienten Geduld.

Die Behandlung eines eingerollten Nagels kann 1 Jahr und mehr beanspruchen.

 

Nach dem Abdruck wird ein Modell des Nagels gefertigt

Der danach gebogene Federstahldraht wird an den Enden flachgeklopft und von allen scharfen Kanten befreit    
Die fertige Spange muss genau wie auf dem Modell auch auf dem Nagel passen, dort wird sie fixiert und regelmäßig neu versetzt.



Es gibt bei akuten Entzündungen auch die Möglichkeit mit einer 3-teiligen Spange eine schnelle Entlastungund Schmerzminderung zu erreichen. Wir arbeiten mit dem System vom SS4U



In leichten Fällen, nicht stark gekrümmten Nägeln - z.B. nach Ausplatzen einer Ecke reicht es oft für wenige Wochen eine Klebspange zu setzen dazu stehen uns verschiedene Systeme zur Verfügung.
BS-Spange
Podofix
Combiped



Welche Spangenart wann zum Einsatz kommt ist sehr individuell zu entscheiden.
So kann es sein, dass es erst zu einer Akutversorgung mit einer SSO4U oder Combiped und im Anschluss noch reguliertend mit der Ross Fraser Spange gearbeitet wird.
Oder auch nach einer Regulierung mit einer Ross Fraser Spange kann es noch nötig sein eine Klebspange zu tragen, um das Ergebnis zu festigen.



In einzelnen Fällen beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Sprechen Sie mich an, wenn Sie ständig Probleme mit eingewachsenen Nägeln haben.



Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen auch die Möglichkeit sich durch eine Operation helfen zu lassen. Dies geschieht durch eine sogenannte Emmert-Plastik.
Dazu wird nach Betäubung der Zehe der Nagel von der Zehenkuppe bis ca. 1-1,5 cm hinter dem Nagel mit einem Skalpell eingeschnitten. Der Teil, der sich seitlich von diesem Schnitt befindet wird aufgeklappt und mit einem scharfen Löffel wird Nagel und die sogenannte Matrix (der nagelproduzierende Bereich) ausgekratzt. Dann wird der Wundbereich gespült und vernäht. Nach 10-12 Tagen werden die Nähte entfernt. Die so entstandene Wunde darf über den Zeitraum nicht belastet werden. Wundschmerz ist zu erwarten. Als Komplikation kommt es oft zu Rezidiven (wieder auftreten der Beschwerden) oder auch einzelnen Spornen im Bereich der Narben, da es oft nicht gelingt den gesamten nagelproduzierenden Bereich zu entfernen.

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